Historische Westendorfer Tracht
Die erneuerte schwäbische Tracht – wie sie in dieser Gegend früher getragen wurde – wird seit 1989 wieder in Westendorf getragen.
Historische Bilder waren die Grundlage für diese erneuerte traditionelle Tracht. Unterstützt wurde die Trachtenerneuerung durch den schwäbischen Trachtenberater Walter Wörz und so entstanden Trachten, die durch eine größere Gruppe beim Lechgaufest in Westendorf zu sehen waren.
Es wurde zur Frauentracht das kleine Pfauenrädle in Gold oder Silber mit handgesticktem Hauben-Bödele angefertigt. Die Ausarbeitung des Haubenbödele ist jeder Trägerin selbst überlassen. Der Schnitt und auch die Materialien sind gleich, doch jede Tracht ist mit einer persönlichen Note ausgestattet, denn zum einheitlich schwarzen Rock sind die Schürzen in verschiedenen Farben.
Die Männer tragen zur einreihigen roten Weste eine blaue Joppe mit Silbertalern. Dazu gehört die Bundlederhose, weiße Strümpfe und Trachtenschuhe. Markantestes Detail bei den Herren ist der Knickzylinder mit einer Silberquaste.


